Psychotherapie - Studieninhalte

Psychotherapie - Studieninhalte

Im Zentrum des Masterstudiums stehen die Fachspezifika, die zur Tätigkeit als PsychotherapeutIn berechtigen. Gerahmt werden sie von drei Säulen: 

  • Interdisziplinäres Methodenforum
  • Interkulturelles Forschungsforum
  • Fachspezifikum

Interdisziplinäres Methodenforum

In diesem erfolgen Schulen- wie disziplinenübergreifende, vertiefende, theorie- und methodenkritische Auseinandersetzungen. Darüber hinaus werden Schulen- wie disziplinübergreifende, vertiefende, zielgruppen- und behandlungsspezifische Diagnose-, Interventions- und Dokumentationstechniken vermittelt und reflektiert.

Interkulturelles Forschungsforum

Der Forschungsprozess wird schreibend, auf interkulturelle Öffnung und transdisziplinäre Reflexion zielend, begleitet. Im dritten Semester werden, im Sinne von student-centered learning, flexible Lernwege eröffnet (competence-based pathways). Der jeweiligen Forschungsfrage, dem jeweiligen Gegenstand und Masterarbeitsthema der Studierenden entsprechend, werden max. vier Betreuungsgruppen in der integrierten Schreib- und Forschungswerkstatt angeboten.

Fachspezifikum

Mehr Infos

Übersichtsgrafik Studienaufbau

Masterarbeit

Die Masterarbeit wird sowohl fachspezifisch als auch universitär betreut und bewertet. Der positive Studienabschluss fällt zusammen mit der Verleihung der Berufsberechtigung.

Was ist Psychotherapie?

Gemäß § 1. des Psychotherapiegesetzes 1 ist die Ausübung der Psychotherapie eine nach einer allgemeinen und besonderen Ausbildung erlernte, umfassende, bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden in einer Interaktion zwischen einer/einem oder mehreren Behandelten und einer/einem oder mehreren PsychotherapeutInnen mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit der/des Behandelten zu fördern.

Die selbständige Ausübung der Psychotherapie besteht in der eigenverantwortlichen Ausführung der zuvor umschriebenen Tätigkeiten, unabhängig davon, ob diese Tätigkeiten freiberuflich oder im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses ausgeübt werden.

Dabei spielt die reflexiv-relationale Handlungskompetenz in psychotherapeutischen Settings (auf einer prozessorientierten, intersubjektiv-dialogischen, ethisch-diversitätssensiblen Grundhaltung und einer forschungsbasierten, kritisch-reflektierten, transdisizplinären Wissensbasis) eine Schlüsselrolle.

Kontakt Studiengang Psychotherapie
Markus Böckle
Designierter Studiengangsleiter im Fachbereich Psychotherapie
MMag. Dr. Markus Böckle
+43 676 847 228 821