Zugangsvoraussetzungen - Psychosoziale Interventionen

Psychosoziale Interventionen

Zugangsvoraussetzungen - Psychosoziale Interventionen

Nachstehend erhalten Sie einen Überblick über die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen, die spezifischen Voraussetzungen für den Bachelor Studiengang Psychosoziale Interventionen und seine drei Vertiefungsrichtungen.

Allgemeine Zugangsvoraussetzungen

Die Zulassung zu einem Bachelorstudium setzt voraus: 

  1. die allgemeine Universitätsreife oder 
  2. eine positiv absolvierte Zulassungsprüfung für StudienwerberInnen ohne allgemeine Universitätsreife sowie 
  3. die Kenntnis der deutschen Sprache. 

 

Die allgemeine Universitätsreife ist durch eine der folgenden Urkunden nachzuweisen: 

  1. österreichisches Reifezeugnis einschließlich eines Zeugnisses über die Berufsreifeprüfung; 
  2. anderes österreichisches Zeugnis über die Zuerkennung der Studienberechtigung für ein bestimmtes Studium an einer Universität; 
  3. ausländisches Zeugnis, das einem dieser österreichischen Zeugnisse auf Grund einer völkerrechtlichen Vereinbarung oder auf Grund einer Nostrifikation oder auf Grund der Entscheidung des Rektorats im Einzelfall gleichwertig ist; 
  4. Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung; 
  5. ein nach den Bestimmungen der „International Baccalaureate Organization“ erworbenes „IB Diploma“; 
  6. ein Europäisches Abiturzeugnis gemäß Art. 5 Abs. 2 der Vereinbarung über die Satzung der Europäischen Schulen, BGBl. III Nr. 173/2005. 

 

Ist die Gleichwertigkeit ausländischer Zeugnisse im Hinblick auf die Inhalte und die Anforderungen einer österreichischen Reifeprüfung nicht gegeben, so sind vom Rektorat die Ergänzungsprüfungen vorzuschreiben, die für die Herstellung der Gleichwertigkeit mit einer inländischen Reifeprüfung erforderlich und vor der Zulassung abzulegen sind.
Die Bertha von Suttner Privatuniversität ist berechtigt, eine der Studienberechtigungsprüfung gemäß § 64a UG vergleichbare Zulassungsprüfung für StudienwerberInnen ohne allgemeine Universitätsreife durchzuführen. Die Absolvierung einer solchen Zulassungsprüfung berechtigt ausschließlich zum Studium an der Bertha von Suttner Privatuniversität. Die Prüfungsmodalitäten (Voraussetzungen, Prüfungsfächer, Prüfungsanforderungen und -methoden, etc.) für diese Zulassungsprüfung sind einer näheren Regelung durch den Senat vorbehalten. StudienwerberInnen, die auf diese Weise den Zugang zu einem Studium an der Bertha von Suttner Privatuniversität anstreben, sind nachweislich darüber zu informieren, dass diese Zulassungsprüfung keine allgemeine Universitätsreife im Sinne des § 64 UG verleiht und sie daher im Falle eines Abbruchs des Studiums an der Bertha von Suttner Privatuniversität nicht berechtigt wären, ein Studium an einer öffentlichen Universität zu beginnen oder fortzusetzen. 
 

Studiengangsspezifische Voraussetzungen


Das psychotherapeutische Propädeutikum darf nur absolvieren, wer 

  • eigenberechtigt ist und entweder
  • die Reifeprüfung an einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule einschließlich der Anstalten der Lehrer- und Erzieherbildung oder die Reifeprüfung vor dem Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen des Schulorganisationsgesetzes, BGBl. Nr. 242/1962, an einer Mittelschule oder einer anderen mittleren Lehranstalt oder eine Studienberechtigungsprüfung gemäß den Bestimmungen des Studienberechtigungsgesetzes, BGBl. Nr. 292/1985, abgelegt hat oder
  • einen in Österreich nostrifizierten, der Reifeprüfung gleichwertigen Abschluss im Ausland erworben hat oder 
  • eine Ausbildung im Krankenpflegefachdienst oder in einem medizinisch-technischen Dienst gemäß den Bestimmungen des Bundesgesetzes betreffend die Regelung des Krankenpflegefachdienstes, der medizinisch-technischen Dienste und der Sanitätshilfsdienste, BGBl. Nr. 102/1961, absolviert hat oder
  • auf Grund seiner Eignung nach Einholung eines entsprechenden Gutachtens des Psychotherapiebeirates vom Bundeskanzler mit Bescheid zur Absolvierung des psychotherapeutischen Propädeutikums zugelassen worden ist. 

Die berufsrechtliche Eignung für den Eintritt ins Fachspezifikum wird nach Absolvierung des Propädeutikums überprüft. Zu beachten gilt, dass für den Beginn des psychotherapeutischen Fachspezifikums ein Mindestalter von 24 Jahren vorgeschrieben ist.

Zugangsvoraussetzungen für die Vertiefungsrichtungen

 

Vertiefungsrichtung psychotherapeutisches Fachspezifikum
Voraussetzung für den Eintritt in das Fachspezifikum im 4. Semester ist der positive Abschluss aller Inhalte des Propädeutikums. Hierfür geltend sind alle berufsrechtlichen Regelungen.
Das psychotherapeutische Fachspezifikum darf nur absolvieren, wer

  • eigenberechtigt ist,
  • das 24. Lebensjahr vollendet hat,
  • die schriftliche Erklärung einer psychotherapeutischen Ausbildungseinrichtung, dass eine Ausbildungseinrichtung für die Absolvierung des psychotherapeutischen Fachspezifikums, einschließlich des Praktikums gemäß § 6 Abs. 2 Z 2, zur Verfügung gestellt werden wird, vorlegt,
  • das psychotherapeutische Propädeutikum erfolgreich absolviert hat und entweder
    • die Voraussetzungen des Abs. 1 Z 4 oder
    • auf Grund seiner Eignung nach Einholung eines entsprechenden Gutachtens des Psychotherapiebeirates vom Bundeskanzler mit Bescheid zur Absolvierung des psychotherapeutischen Fachspezifikums zugelassen worden ist, soweit nicht bereits eine Zulassung gemäß Abs. 1 Z 5 erfolgt ist, oder
    • eine Ausbildung an einer Akademie für Sozialarbeit, an einer ehemaligen Lehranstalt für gehobene Sozialberufe, an einer Pädagogischen Akademie oder an einer mit Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten Lehranstalt für Ehe- und Familienberater absolviert hat oder das Kurzstudium Musiktherapie oder einen Hochschullehrgang für Musiktherapie abgeschlossen hat oder
    • ein Studium der Medizin, der Pädagogik, der Philosophie, der Psychologie, der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft oder der Theologie oder ein Studium für das Lehramt an höheren Schulen abgeschlossen hat oder
    • einen in Österreich nostrifizierten Abschluss eines ordentlichen Studiums im Sinne der Z 8 an einer ausländischen Universität nachweist.

 

Vertiefungsrichtung Grundlagen Supervision und Coaching
Voraussetzungen für die Teilnahme an der Weiterbildung 

  • Alter 27 Jahre, 5 Jahre Berufspraxis 
  • Abgeschlossene human- oder sozialwissenschaftlich fundierte Ausbildung (Universität, Fachhochschule, Akademie) oder ein dokumentiertes Äquivalent 

Sprachnachweis

Details zum erforderlichen Nachweis finden Sie im Download-Dokument: