Eine Universität neuen Typs für Österreich

Eine Universität neuen Typs für Österreich

15.01.2019

Die Bertha von Suttner Privatuniversität setzt auf berufsbegleitende Studiengänge am Puls der Zeit: mit Psychotherapie und Psychotherapie-Wissenschaft sowie Soziokultureller Arbeit.

Psychische Erkrankungen sind kein Tabuthema mehr – und die Zahl der Betroffenen steigt kontinuierlich. Parallel dazu steigt auch die Akzeptanz psychotherapeutischer Behandlungen – und damit der Bedarf an PsychotherapeutInnen. Gleichzeitig erfordern die digitale Revolution und der demografische wie soziale Wandel neue Kompetenzen für die Zukunft. Die 2018 gegründete und akkreditierte Bertha von Suttner Privatuniversität knüpft mit ihrem Angebot direkt an diese neuen Anforderungen an: Sie bietet erstmals eine berufsbegleitende Ausbildung in Psychotherapie (inklusive Fachspezifikum) und Psychotherapiewissenschaft und den in Österreich einzigartigen Studiengang Soziokulturelle Arbeit an. 

Eine Friedensnobelpreisträgerin als Namensgeberin

Der Name Bertha von Suttner steht für gesellschaftliches Engagement, für größtmögliche Distanz zu Nationalismen, für Unabhängigkeit von traditionellen akademischen Strukturen und für Kooperation mit aufgeklärtem Unternehmertum. Auch in der gleichnamigen Universität – sie ist derzeit am ehemaligen Glanzstoff-Gelände untergebracht und ab 2021 am Campus St. Pölten angesiedelt – sollen von Anfang an Verbindungen mit Unternehmen, Gebietskörperschaften und der Zivilgesellschaft gepflegt werden. 
„Wir fokussieren auf die Förderung unserer Studierenden. Denn wir wollen, dass unsere zukünftigen Absolventinnen und Absolventen gesellschaftlich aktiv sind, sich mit dem Leben in der Region, im Land und der Welt auseinandersetzen. Ein Leben im universitären Elfenbeinturm gibt es bei uns nicht“, betont Prof. Dr. Peter Pantuček-Eisenbacher, Rektor der neuen Privatuniversität.

Neue berufsbegleitende Studiengänge für neue Anforderungen

Im März 2019 wird die Bertha von Suttner Privatuniversität den Studienbetrieb mit dem Bachelor-Studiengang Psychosoziale Interventionen aufnehmen. Dieser stellt den ersten großen Schritt innerhalb der Psychotherapieausbildung dar. Er bildet die Basis für das aufbauende Masterstudium Psychotherapie, das ab 2021 angeboten werden soll. Nach dem darauf aufbauenden Masterstudiengang Psychotherapie sind die AbsolventInnen zum Doktorats-Studium berechtigt. In seiner berufsbegleitenden Form ist dieser Studiengang einzigartig in Österreich. 
Ein zweiter innovativer Bachelor-Studiengang wird im Herbst 2019 starten: jener für Soziokulturelle Arbeit in einer immer komplexer werden Gesellschaft, in der verschiedenste Interessengruppen aufeinandertreffen. Dieses Studium vermittelt Techniken zur Kreativitätsförderung und das Know-how, Partizipationsprozesse zu leiten wie zu fördern. Es stellt das lösungsorientiere Management  von Prozessen zwischen Menschen und Gruppen unterschiedlichen Alters und Geschlechts sowie verschiedener Herkunft und Kultur in den Mittelpunkt. Und damit eine Kompetenz, die in unserer Gesellschaft besonders wichtig ist: in Gemeinden, Stadteilen und Betrieben. Die Bertha von Suttner Privatuniversität bildet die Brücke zwischen bürgernahen Initiativen und Forschung und knüpft damit direkt an eine Grundidee Bertha von Suttners an: dem Wunsch, dass Konflikte und Probleme durch kommunikative Handlungen gelöst werden. 
Interessierte können sich noch bis 31. Jänner 2019 für den Bachelor Studiengang Psychosoziale Interventionen und bis 30. Juni 2019 für den Bachelor Studiengang Soziokulturelle Arbeit bewerben.

Entwicklungsraum für die Gesellschaft der Zukunft


Die Bertha von Suttner Privatuniversität soll nicht nur für St. Pölten, sondern für ganz Österreich eine neue attraktive Privatuniversität mit innovativen und zukunftsweisenden Studienangeboten sein. Ausgehend von Human- und Sozialwissenschaften, wird die neu gegründete Privatuniversität mit ihrem inter- und transdisziplinären Ansatz ihren Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten. „Die Bertha von Suttner Privatuniversität soll ein Entwicklungsraum für die Gesellschaft der Zukunft sein. Deshalb stehen bei uns das gemeinsame Lernen, das gemeinsame Problemlösen im Mittelpunkt: über disziplinäre Grenzen hinweg und über den engen hochschulischen Raum hinaus. Wir bilden Menschen aus, die sich in solchen Settings erfolgreich bewegen können“, erklärt Rektor Prof. Dr. Peter Pantuček-Eisenbacher das Konzept der neuen Universität. 
Silvia Weigl, Kanzlerin der Berta von Suttner Privatuniversität, ergänzt: „Dabei legen wir großen Wert auf die Verbindung von Praxis, Theorie und Forschung. Durch die Form der Privatuniversität können wir auch Studiengänge anbieten, die an öffentlichen Universitäten nicht oder noch nicht angeboten werden. Wir sehen uns als Vorreiter für die Entwicklung der künftigen Bildungslandschaft. Die Studiengebühren fließen bei uns zu 100 Prozent in den Lehr- und Forschungs-Betrieb.“

Neue Formen des Lehrens, Lernens und Forschens

Das Motto des didaktischen Konzepts lautet „Neues Lernen, Lehren und Forschen“. Dabei setzt die Bertha von Suttner Privatuniversität auf Blended Learning und berufsbegleitendes Studieren mit hoher zeitlicher Flexibilität. Blended Learning oder Integriertes Lernen bietet eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von klassischen Präsenzveranstaltungen und modernen E-Learning- Methoden. Studierende können auf diese Weise die Vorteile beider Lernformen optimal nutzen. So werden zum Beispiel Präsenzvorlesungen durch Lehrvideos oder Literaturrecherche ersetzt. Denn wenn Studierende an die Universität kommen, soll das passieren, was Präsenz erfordert: Diskussionen, Übungen, Dialog, Kooperation. Und das geblockt, sodass auch Menschen, die nicht im Raum St. Pölten leben, hier berufsbegleitend studieren können. Dabei profitieren Studierende von der Zusammenarbeit mit der FH St. Pölten: Ihnen steht eine hochmoderne Infrastruktur zur Verfügung mit bestens ausgestatteten Seminarräumen, eine serviceorientierte Bibliothek, Labors und die ganze Palette digitaler Infrastruktur für zeitgemäßes Studieren.
Rektor Prof. Dr. Peter Pantuček-Eisenbacher: „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Teil einer neuen strategischen Option zu sein. Das Wiederaufkommen von Nationalismus, isolationistischen Tendenzen, Rassismen, Demokratiefeindlichkeit und antiliberalen Bewegungen erfordert Foren der Verständigung über Parteigrenzen und disziplinäre Grenzen hinweg. Eine kleine Privatuniversität hat die Chance, dafür eine neutrale, der Aufklärung verbundene Plattform zu bieten. Und gleichzeitig Personen auszubilden, die diese Techniken der demokratischen Governance beherrschen, sodass sie in Unternehmen, Gebietskörperschaften und der Zivilgesellschaft zu einer Festigung der offenen Gesellschaft sowie zur Realisierung von vielfältigen Formen einer demokratischen Kultur beizutragen können.“