Studieninhalte

Psychotherapie mit Schwerpunkt Fachspezifikum - Integrative Gestalttherapie

Studieninhalte

Ein wesentliches Charakteristikum der Integrativen Gestalttherapie, ist dass Patient*innen, wie sie sind, wie sie sich geben, mit allen sichtbaren Phänomenen, der Sprache, der Stimme, der Mimik und Gestik, der Körperhaltung und Bewegungsmuster, der Kleidung wahrgenommen werden. Patient*innen werden ermutigt, ihre Gefühle und Impulse auszudrücken und von dem/der Therapeut*in in einfühlsamem Verstehen begleitet (hermeneutischer Ansatz). Übungs- und Probehandeln dient im gestalttherapeutischen Heilungsprozess der Erkenntnisgewinnung und Einleitung von Veränderungsprozessen: im evidenten Erleben und Empfinden im Hier und Jetzt lassen sich „alte“ Erfahrungen verarbeiten und überwinden und es eröffnen sich neue Handlungsspielräume. Der Einsatz von Körperarbeit, Experimenten, die Arbeit mit kreativen Medien (Malen, Tonarbeit, Symbolisierung mit Gegenständen etc.), die Verwendung des leeren Stuhls und Traumarbeit sind die wesentlichsten gestalttherapeutischen Interventionen zur Unterstützung des Heilungsund Entwicklungsprozesses der Patient*innen. Das Ziel ist, „offene Gestalten“ zu schließen, Blockaden zu überwinden und neue Entwicklungsschritte und persönliches Wachstum zu ermöglichen.

Lore Perls

Gestalttherapie ist ein Ansatz, der seine Bedeutung von dem erhält, was ist, nicht von dem, was sein sollte.
Lore Perls
Mitbegründerin der Integrativen Gestalttherapie

Abschluss

Der Universitätslehrgang wird mit einer Masterarbeit und einer kommissionellen Prüfung abgeschlossen, die sowohl fachspezifisch als auch universitär betreut und bewertet wird.

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Mag. Margot Bacher, BA
Interessent*innen- und Studierendenbetreuung
+43 676 847 22 88 06