Multimediale Kunsttherapie - Berufsaussichten

Multimediale Kunsttherapie - Berufsaussichten

Absolventinnen und Absolventen des Master Studiengangs „Multimediale Kunsttherapie“ arbeiten als Kunsttherapeutinnen und -therapeuten in Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern in unterschiedlichen öffentlichen und privaten Einrichtungen mit folgenden Tätigkeitsfeldern:

  • Prozessgestaltung und Reflexion von Veränderung, auch unter belastenden Bedingungen
  • Künstlerisch-multimediale Verfahren in therapeutischen/psychotherapeutischen Kontexten
  • Entwicklung und Veränderung im Rahmen von Bildungs- und Beratungsaufträgen

  • Systemische Interventionsarbeit während intrapsychischer und interpersoneller Krisen

  • Kreativitätsförderung durch Anleiten und Begleiten kunstanaloger Lernkontexte

  • Dialogische Konzepte und Verfahren der Selbst- und Fremdwahrnehmung

Wichtiger Beitrag zur Gesundheit

Besondere Bedeutung hat die Kunsttherapie in der psychiatrischen, psychosomatischen und psychosozialen Therapiepraxis gewonnen. So wird die Kunsttherapie in klinischen, pädagogischen, heilpädagogischen oder soziokulturellen Bereichen ausgeübt, in Krankenhäusern, Schulen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Museen, Gefängnissen, Altersheimen, in der Beratung, im Teamcoaching, in der Supervision, in der Erwachsenenbildung und in freier beratender und therapeutischer Praxis. Neben der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist die kunsttherapeutische Arbeit mit alten Menschen und in der klinischen und ambulanten Praxis mit Krebspatienten ebenfalls etabliert. So spielen in der psychoonkologischen Behandlung die psychosozialen Belastungen sowie Coping, also die Bewältigung von schwierigen Lebenssituationen, eine zentrale Rolle. 
Über den therapeutischen Ansatz der Kunsttherapie hinaus bekommt Salutogenese eine immer größere Bedeutung. Als ein kognitiv und emotiv bildendes Medium nimmt die Kunsttherapie hier ressourcenaktivierend Einfluss auf die Stärkung der Resilienz (= seelische-geistige Widerstandskraft). In der Gesundheitskultur leistet sie somit einen wichtigen Beitrag zur persönlichen, sozialen und ökonomischen Gesundheit. Hier tut sich ein neues kunsttherapeutisches Arbeitsfeld auf, z. B. in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Kontakt Studiengang Multimediale Kunsttherapie
Profilbild Silvia Weigl
Geschäftsführerin/Kanzlerin
Mag. Silvia Weigl, MSc
+43 676 847 228 802
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